Das Aussehen sollte keine Rolle beim Jazz spielen

Frauen in der Jazzmusik haben es genauso schwierig wie in anderen Branchen, wenn sie ganz nach oben kommen wollen. Die meisten Jazzbands haben in der Vergangenheit Frauen höchstens als Sängerinnen verpflichtet, aber selten sah man sie am Bass oder am Schlagzeug. Auch wenn sich das langsam ändert: In der Jazzmusik spielt das Aussehen bei Frauen noch immer eine Rolle.

Plattencover und Promotion-Videos würden niemals einen Mann zeigen, der sich lasziv mit seiner Trompete auf dem Bett rollt. Wenig bekleidete Sängerinnen auf einem Klavier hingegen sind fast schon ein Klischee. Immer wieder gehen Frauen dagegen an: Die Sängerin Jane Monheit zum Beispiel muss sich immer wieder fragen lassen, ob ihr das Aussehen geholfen habe. Sie hat in einem Interview klar gestellt, dass die Leute sich von ihrer Musik beeindrucken lassen sollen und nicht davon, ob sie hübsch ist oder nicht.

Aussehen gibt Künstlerinnen Selbstvertrauen

Und dennoch lässt es sich nicht verleugnen, dass gerade bei Solokünstlerinnen die Optik wichtig ist. Deshalb lassen sich Sängerinnen und andere Jazzmusikerinnen gerne mal die Brüste korrigieren, wenn sie mit der Größe nicht zufrieden sind. Sichere Anbieter von Implantaten wie https://motiva.health/de/ beraten die Musikerinnen und helfen Ihnen dabei, die passenden Größen festzulegen. Die Veränderungen bringen aber nicht nur optische Vorteile mit sich: sie helfen oft Unsicherheiten zu überkommen und mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln.

Die Namen erfolgreicher Männer sind immer mehr im Gedächtnis geblieben, selbst wenn sie musikalisch mit Frauen zusammengearbeitet haben. Ein gutes Beispiel ist Louis Armstrong, der häufig mit seiner zweiten Frau Lil Musik produzierte. Sie spielte hervorragend Klavier, komponierte eigene Stücke und schrieb Arrangements. Das Stück Just for a Thrill stammt aus ihrer Feder, wurde aber erst ein Hit, als Ray Charles es 1959 erneut aufnahm und publizierte.

Vergessen ist bei vielen, dass Lil Harding, wie sie damals noch hieß, Gründungsmitglied der ersten Armstrong-Band Hot Five war. Fast schon eine Ironie der Geschichte ist, dass es Lil Armstrong war, die ihren Mann zu Beginn seiner Karriere darin beriet, wie er sich kleiden sollte. Sie nahm ihn in den 1920er-Jahren mit in Bekleidungsgeschäfte und gab ihm Ratschläge zur Bühnenpräsenz.

Optik spielt in sozialen Medien wieder eine große Rolle

In der Welt von zum großen Teil visuellen Medien müssen Jazzkünstler wieder mehr Wert auf das Aussehen legen. Wer bei Instagram Erfolg und Follower haben will, muss sich entsprechend in Szene setzen. Da gibt die Bluse schon mal Einblicke und das Make-up muss stimmen. Zumindest was die Zahlen betrifft wirkt das: Viele Jazzmusikerinnen können über gute Bilder die Zahl der Follower erhöhen, die Männer müssen dafür oft Geld in die Hand nehmen und den Beitrag bewerben.

marinate