New Orleans Jazz: die Grundlage der Jazzmusik

Fragt man Musikfans aus aller Welt, welche Stadt sie als Hauptstadt des Jazz bezeichnen würden, wird man sehr oft die gleiche Antwort bekommen: New Orleans, die größte Stadt im US-Bundestaat Louisiana an der Ostküste der Vereinigten Staaten. New Orleans war in den letzten Jahren vor allem durch verheerende Unwetter in den Schlagzeilen gelandet und wird gerne mit dem Voodoo-Kult in Verbindung gebracht. Die einzigartigen Häuser mit den überhängen Balkonen in Richtung Straße sind nicht nur aus Reiseführern, sondern auch aus Horrorfilmen und Fernsehserien wie American Horror Story bekannt. Aber neben Umweltkatastrophen und Hexenkunst war New Orleans früher vor allem für eines bekannt: New Orleans ist die Geburtsstätte des Jazz.

New Orleans Jazz

Um 1905 war New Orleans die erste Stadt, in der die afroamerikanischen Bevölkerung anfing, eine Musikart zu spielen die heute gemeinhin als “New Orleans Style Jazz” bekannt ist. Louisiana war zuerst französisch, dann spanisch, bevor es zu einem US-Staat wurde. So gab es viele Verwirrungen was die Sklaverei und deren Abschaffung anging – für manche Sklaven erwies sich das als Segen, und sie konnten als freie Menschen im Staat leben. Sie waren die ersten, die in Clubs für Geld Jazz spielten.

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