Smooth Jazz und Pop-Jazz

Pop-Jazz? Jazz und Pop in einem? Viele werden sich diese Frage stellen, wenn sie die Überschrift lesen – vor allem in Anbetracht dessen, dass Jazz und Pop an und für sich nur sehr wenig miteinander zu tun haben. Dennoch gab es einige Versuche, die für den Jazz typischen Harmonien mit den eingängigen Gesangspartien des Pop zu vereinen – und das schon in den 1960er Jahren.

Diese Versuche waren teilweise sehr erfolgreich. Künstler wie Norah Jones oder Amy Winehouse (zumindest auf ihrem ersten Album) beweisen und bewiesen eindrücklich, dass Jazz und Pop sich gegenseitig nicht ausschließen.</p>

Ein weiteres Phänomen des Jazz ist der Smooth Jazz. Auch hier werden Elemente des Pop mit Jazz verschmolzen. Hinzu kommen starke Einflüsse aus Blues und Soul. Im Gegensatz zum Pop-Jazz ist der Smooth Jazz meistens jedoch rein instrumental und wird von vielen nur als Hintergrundmusik wahrgenommen. Beim Smooth Jazz paaren sich eingängige Hooks und Solos mit einem entspannten tonalen Grundgerüst. Heutzutage wird Smooth Jazz fast ausschließlich im Studio produziert und nicht live aufgeführt. Den entspannten Groove erstellen die Musiker mittels Drumcomputer und Synthesizer, darüber spielen sie dann auf echten Instrumenten die Hooks.

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