Jazz – Musik-Genre und Lebensart

Möchte man einen Musikstil wie den Jazz beschreiben, ist dies häufig eine Herausforderung. In jedes Musik-Genre fließen so viele Einflüsse aus anderen Stilen, dass eine genaue Beschreibung selten möglich ist. Das gilt für den Jazz ganz besonders. Jazzmusiker sind rebellische Querdenker, bei dem jeder einfach seine freie Momentgestaltung musikalisch umsetzt. In keinem anderen Musik-Genre werden mit so viel Charme und Können die Regeln gebrochen wie in der Jazz-Musik. Das Schöne am Jazz ist, dass hier alles möglich zu sein scheint. So gibt es Jazz mit Latin-Rhythmus, der schon als solches eine Kombination aus mehreren Rhythmen ist. Daneben gibt es neben Rock- und Funk-Einlagen mit Keyboard, E-Gitarre und Bass sogar – und das glaubt man kaum – Dudelsack und Alphorn.

Die Herkunft

Ebenso wie die Klänge und die verschiedenen Arten des Tangos soll der Jazz in „undurchsichtigen“ Tanzlokalen entstanden sein, und das tief im Süden der USA in der schwarzen Bevölkerung. Sicher spielen dabei auch noch andere Einflüsse eine Rolle, die sich nicht mehr genau nachvollziehen lassen. Mit Bestimmtheit lässt sich jedoch sagen — ohne die Sklaverei würden wir vielleicht heute nicht diese wunderbare Musik genießen können. Wenn es darum geht, wer die Urheber des Jazz sind, gibt es bestimmt eine Reihe von exzellenten Musikern, die es sich auf die Fahnen schreiben würden. Lange Zeit wurde angegeben, dass der Jazz in New Orleans entstanden ist. Jedoch gab es sicher auch noch weitere Gegenden, die an diesem Musik-Stil herumtüftelten. Andererseits lässt sich das nicht mehr genau ausmachen. Wichtig ist hierbei nur, dass es die Jazz-Musik gibt. Nicht nur in New Orleans, sondern in nahezu jedem Land, finden seit jeher Jazz-Festivals statt, die von Fans gut besucht werden. Zu einem guten Jazz-Konzert gehört auch gutes Essen, am besten im amerikanischen Stil. Wer sich dagegen mit Freunden zu Hause von „Satchmo“ und anderen Jazz-Größen berieseln lässt, kann dazu beispielsweise auch eine leckere Schallplatten-Torte von deineTorte mit etwa einem Jazz-Text darauf verzehren.

Instrumente und Rhythmus

Die Jazz-Musik machen Instrumente aus wie Saxofon, Trompete sowie Kontrabass, Klavier und Schlagzeug. Beim Jazz wird auch gesungen, jedoch liegt das Hauptaugenmerk meist auf den Instrumenten. Der Rhythmus im Jazz ist lässig und wird auch so gespielt. Zudem lebt der Jazz von hitzigen Tönen, die noch mehr Timbre in den Klang hineinbringen.

Diese Jazz-Musiker muss man kennen

Wenn man all die einzigartigen Musiker, die der Jazz zu bieten hat, aufzählen müsste, würde eine ganze Seite kaum reichen. Aber einige tolle Musiker muss man einfach kennen und gehört haben. Nahezu jedem ist Louis „Satchmo“ Armstrong ein Begriff. Der Mann war und ist eine Legende und einer der einflussreichsten, populärsten und beliebtesten Jazz-Musiker. Wirklich jeder kennt die Stücke „What a Wonderful World“ und „Hello, Dolly“. Eine große Jazz-Diva war die Sängerin Ella Fitzgerald, deren einzigartige Stimme, die je nach Darbietung kehlig, kratzig, kräftig und fröhlich war, sich in die Herzen von vielen Jazz-Fans gesungen hat. Das Duett „Dream a little Dream of me“ mit Louis Armstrong ist weltbekannt. Weitere bedeutende Musiker der Jazz-Szene sind der Bandleader, Pianist und Jazz-Komponist Duke Ellington, der Jazz-Komponist Miles Davis sowie Ornette Coleman als eine wichtige Größe des Free-Jazz.

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